Verantwortungsvolles Spielen

Verantwortungsvolles Spielen
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Sie sollten Spass an der Unterhaltung haben und nicht unter Zwang spielen. Sie sollten auf keinen Fall unter Drogen und Alkoholeinfluss spielen. Vermeiden Sie mit Geld zu spielen das Ihnen erstens nicht gehört und/oder Ihre finanziellen Mittel übersteigt.

Die wichtigsten Regeln um sicher zu spielen

  • Spielen Sie nur um Einätze, die Sie sich selbst vorher festgelegt haben.
  • Bleiben Sie bei Ihrem Einsatz, auch wenn andere Sie zu einem höheren überreden wollen. Denn das Risiko tragen Sie ganz allein!
  • Denken Sie immer daran: Sie kaufen Unterhaltung und machen keine finanzielle Investition!
  • Erhöhen Sie nicht nachträglich den von Ihnen vorab festgesetzten Maximalbetrag.
  • Setzen Sie, ehe Sie zu spielen beginnen, fest, bei welcher Gewinnhöhe Sie das Spiel beenden wollen.
  • Legen Sie im Voraus fest, wie hoch Ihr Spielverlust sein darf.
  • Spielen Sie nie unter Einfluss von Alkohol oder Medikamenten.
  • Spielen Sie nicht in einer depressiven Stimmung.
  • Spielen Sie nur, wenn Sie ausgeruht und konzentriert sind.

Wichtige Adressen falls Sie Hilfe benötigen.


 

selbstschutz

Entwicklungsstadien einer Spielsucht

Ein schleichender Prozess der oftmals nicht gemerkt wird, vom spielerischen, entspannten Start des Spielvergnügens bis hin zum Zwang und der Jagt nach Verlusten ist oftmals ein unbemerkter,fließend Ablauf. Die meisten bemerken es in der Regel wenn es schon (zu) spät ist und aus Vergnügen eine Abhängigkeit entstanden ist. Der Prozess des unterhaltsamen Glücksspiels bis hin zum pathologischen Spielen (Spielsucht) lässt sich in drei Phasen beschreiben.

  1. Werden mit dem Start ins Glücksspiel größere Beträge gewonnen, ensteht schnell die Illusion, dass diese vom eigenen Geschick und Kompetenz abhängt und nichts mit Zufall oder Glück zu tun hat. Gleichzeitig werden Verluste als persönliches Versagen erlebt, verleugnet und bagatellisiert. Problematisch wird es, wenn ständig das Konto überzogen wird, Kredite aufgenommen oder Freunde „angepumpt“ werden.
  2. Es beginnt in der Regel damit, dass vermehrt geliehenes Geld eingesetzt wird. Diese Darlehen werden soweit als möglich verheimlicht. Zugleich ist der Spieler davon überzeugt, die Schuldensituation wieder in den Griff zu bekommen (“Sobald ich keine Schulden mehr habe, höre ich damit auf“). Der Spieler entfernt sich immer mehr von Freunden und Partnern und isoliert sich.
  3. Ein “Freizeitvergnügen“ wird zu einer alles Ganztagsbeschäftigung. Der Verlust von Beziehungen, Arbeit und gesellschaftlicher Anerkennung sind die Ohne fremde, professionelle Hilfe kann dieser Teufelskreis nicht mehr durchbrochen werden.

Was kann man nun dagegen tun?

Ein gutes Gefühl – Verantwortung selbst übernehmen

  • Jeder kann selber aktiv dazu beitragen, dass Spielen für ihn nicht zum Problem wird. Mit einigen Regeln bleibt Spielen was es ist – Unterhaltung und Erlebnis!

Die Bodenhaftung behalten!

  • Auch wenn der Traum vom großen Gewinn verlockend ist, ist es falsch, fest mit ihm zu rechnen! Gewinne sollten niemals für den alltäglichen Unterhalt eingeplant werden. Anfängerglück kommt vor, bleibt aber kein dauerhafter Begleiter.

Sich selber Grenzen setzen!

  • Wer den Spieleinsatz vor Spielbeginn festlegt, definiert damit auch den maximalen Verlust. Es macht stark, davon nicht abzuweichen. Glücksspielen ist Unterhaltung, kein Investment!

Einen klaren Kopf und die Zügel in der Hand behalten!

  • Alkohol und Medikamente fördern Unbedachtheit; Müdigkeit, Frust und Stress stehen dem klaren Denken entgegen. Es ist besser, das Spielen unter solchen Umständen zu vermeiden

Kostenlose Telefonnummern wo Sie sich anonym beraten lassen können


Glücksspielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Telefon: 0800 137 27 00 (Montag bis Donnerstag 10 – 22 Uhr, Freitag bis Sonntag 10 – 18 Uhr)


Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V.
Fachstelle GlücksSpielSucht
Tel: 0361/ 3 46 17 46


Weitere online Hilfe:

www.spielen-mit-verantwortung.de

www.check-dein-spiel.de

www.bzga.de